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Die Experten für abwasserfreie Produktion

Je wirtschaftlicher ein Projekt, desto eher wird investiert. Aber nicht nur die hohen Einsparpotentiale motivieren Unternehmen in eine Abwasseraufbereitung zu investieren. Eine entscheidende Rolle spielt für immer mehr Industrieunternehmen auch die Verantwortung gegenüber dem Schutz der Umwelt. Deshalb war das Hauptziel der Firma thermofin eine Abwasseraufbereitung, die eine nachhaltige Kreislaufführung erlaubt und sich zudem in kurzer Zeit rechnet. Eine Anforderung, die die H2O GmbH aus dem badischen Steinen mit dem angebotenen VACUDEST Vakuumdestillationssystem XS 360 erfüllt.

 

Der Erstkontakt zwischen dem Wärmetauscher-Hersteller thermofin aus dem sächsischen Reichenbach und der H2O GmbH aus dem badischen Steinen fand im Rahmen des Pulversymposiums in Dresden statt. Bereits hier wurde ersichtlich, dass bei Entsorgungskosten von bis zu 400 Euro pro Kubikmeter Abwasser mit einer Abwasseraufbereitung jede Menge Geld gespart werden kann.

Thermofin ist Spezialist für die Herstellung von Industrie-Wärmetauscher. Diese werden mit einer Länge von bis zu acht Metern ganz nach individuellen Kundenwünschen gefertigt. Zu den Kunden des renommierten Unternehmens gehören unter anderem das kurfürstliche Schloss in Dresden, die Saudi Electricity Company Riad, der Hamberger Gastronomie-Großhandel in München und die Skisporthalle SnowDome in Bispingen (Lüneburger Heide). In der Thermofin-Fertigung der Wärmetauscher fallen Edelstahl-Beizwässer sowie Spülwässer aus der Vorbehandlung zur Pulverbeschichtung an. Insgesamt entstehen hier Abwässer von rund 300 Kubikmeter im Jahr.

 

    

95% Energierecycling sorgt für Kosteneffizienz.

 

Berechnung der Amortisationszeit und der Einsparung

Bisher wurden diese Abwässer aus der Edelstahlbeize und die Spülwässer aus der Lackiervorbehandlung von einem lokalen Entsorgungsfachbetrieb abgeholt und mit bis zu 400 Euro pro Kubikmeter berechnet. So entstanden der Produktion Zusatzkosten von über 100.000 Euro im Jahr. Beim durchgeführten Laborversuch im Anwendungszentrum für abwasserfreie Produktion von H2O stellte sich schnell heraus, dass die Abwassermenge um bis zu 98 Prozent reduziert werden kann. Mit dieser Einsparung von 98 Prozent der Entsorgungskosten lässt sich schnell die Wirtschaftlichkeit dieser Investition errechnen.

 

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung überzeugt: Firma Thermofin spart in 10 Jahren Betriebszeit ihrer

VACUDST über 1 Millionen Euro.

 

Die Grafik zeigt, wie schnell sich die Investition in die VACUDEST XS 360 für die Firma Thermofin rechnet:

In nur 1,1 Jahren. 

 

Besichtigung einer Kundenanlage im Betrieb

Nachdem der Produktionsleiter Thomas Speck eine H2O-Anlage im Einsatz beim Kunden sehen wollte, wurde im April die Fertigung der Firma Kaeser Kompressoren in Gera besucht. Der übersichtliche Aufbau, die Anordnung der Komponenten sowie die positiven Rückmeldungen von der Produktions-Leitung in Gera haben Thomas Speck begeistert: „So eine saubere Aufbereitung würde auch sehr gut zu thermofin passen!“ Vor allem die Aussagen von Kaeser zur Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit der Anlage und der Ergebnisse zur Aufbereitung und Destillatqualität hatten ihn überzeugt. Die Anlage liefert genau die im Laborversuch zugesagten Ergebnisse – und das ist sehr entscheidend bei der Wiederverwendung des Destillates.

Das Konzept für die Aufbereitung und Wiederverwendung des Prozesswassers in der Produktion wurde zügig erarbeitet, so dass sich die beiden Firmen bereits im Mai zu den Auftragsverhandlungen treffen konnten.

 

Beengte Platzverhältnisse sind für das Engineering von H2O GmbH kein Problem: Kurzerhand wurden die

Behälter übereinander angeordnet, um in der Produktionshalle Platz zu sparen.

 

Zügig und problemlos ging die Abwasseraufbereitung für das Projekt thermofin über die Bühne.

Im August wurden die Komponenten und die Anlage dank der guten Vorplanung von H2O zügig installiert. Die Herausforderungen des Aufstellkonzepts lagen an den beengten Platzverhältnissen hinter der Pulverbeschichtung in der Fertigung. Hier sollte die VACUDEST XS 360 inklusive Behälter und Restölabscheider auf einer Fläche von nur 3,3 x 4,0 Meter installiert werden. Da der Platz in der Seite beengt war, entschied man sich in der Planung für eine Anordnung in der Höhe. So wurden die beiden Behälter für die Neutralisation und das Destillat übereinander angeordnet. Der zur Verfügung gestellte Platz wurde bei dieser Planung optimal ausgenutzt. Hilfreich war hierzu auch das hohe Interesse der Produktionsleitung an einer schnellstmöglichen Umsetzung des Projektes. Der Produktionsleiter Thomas Speck hatte stets ein offenes Ohr für die Rückfragen von H2O und konnte hilfreich zur Seite stehen.

Seit Anfang September spart die Firma thermofin nun die Entsorgungskosten für das Abwasser aus der Produktion. Die ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend, auch der Geschäftsführer Bernd Löffler ist zufrieden: „Mit der VACUDEST sparen wir jeden Tag so viel Abwasser, dass sich die Investition bald lohnen wird. Wir freuen uns, dass das Projekt so schnell und reibungslos umgesetzt werden konnte und wir zusätzlich auch noch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.“

 

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