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Die Experten für abwasserfreie Produktion

Abwasserfreiheit sorgt für enorme Kosteneinsparungen bei Produktion von Abgasturboladern.

Die Kompressorenbau Bannewitz GmbH entschließt sich ab sofort ihre verschiedensten Prozessabwässer nicht mehr von einem Entsorger abholen zu lassen. Stattdessen setzt das sächsische Unternehmen nun auf den Einsatz eines VACUDEST Vakuumdestillationssystems der H2O GmbH. So lassen sich Einsparungen von 40.000 Euro pro Jahr erzielen. Welchen Eindruck hat die KBB GmbH von ihrer neuen Lösung zur abwasserfreien Produktion gewonnen? Ein Interview mit Michael Stitterich, Produktionsingenieur in der Arbeitsvorbereitung mit den Kerngebieten Fabrikplanung und technische Sauberkeit.

 

Herr Stitterich, wer ist die Kompressorenbau Bannewitz GmbH und was sind Ihre Kerngeschäftsfelder?

Wir produzieren seit über 60 Jahren Abgasturbolader für Diesel- und Gasmotoren. An unserem Standort im sächsischen Bannewitz, unweit von Dresden, fertigen wir Produkte für Schiffs-, Lokomotiv- und Industriemotoren. Seit 1953 haben wir bereits mehr als 50.000 KBB-Turbolader hergestellt, mit denen der Schadstoffgehalt der Abgase gesenkt und die Effizienz von Motoren gesteigert wird. Unsere 170 Mitarbeiter sorgen in einem weltweiten Netz von 41 unabhängigen Servicestationen für die Entwicklung, Produktion und die Wartung von Abgasturbolader.

 

Das heißt, in Ihrer Produktion gibt es zahlreiche Prozesswässer verschiedenster Zusammensetzung?

Das ist richtig. In unserer Produktion fallen aus den Drehmaschinen und Bearbeitungszentren Kühlschmierstoffemulsionen an. Diese machen circa zwei Drittel des gesamten Volumens aus. Das letzte Drittel setzt sich aus verbrauchtem Wasch- und Spülwasser zusammen.           

Diese Prozesswässer fallen in ungefähr gleichen Teilen in der Fertigung bei unseren Einkammer-Waschanlagen sowie bei den Ultraschallwaschanlagen für die Turbolader-Instandhaltung an. Deshalb war es uns auch wichtig, eine gute Komplettlösung für all diese Abwasserströme zu finden.

 

Abgasturbolader wie dieser, können dank Kreislaufführung der eingesetzten Prozesswässer zukünftig noch kosteneffizienter produziert werden.

 

Welches sind die Hauptgründe dafür, dass Sie sich gegen die Entsorgung und für die Aufbereitung Ihrer Prozessabwässer entschieden haben?

Hier gibt es zwei ausschlaggebende Gründe unser Konzept umzustellen. Bisher haben wir alle anfallenden Abwässer entsorgt. Aufgrund der hohen Kostenersparnis, die durch den Einsatz der VACUDEST realisiert wird, können wir die Entsorgungskosten jährlich um ca. 40.000 € einsparen.

Aus unseren Berechnungen resultiert eine Amortisationszeit des gesamten VACUDEST Systems von nur 2,3 Jahren.

Der zweite Grund für unsere Entscheidung ist es, einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Wir verwenden das Destillat wieder zum Ansetzen der Kühlschmierstoffe und Wasch- und Spülwasser. Somit benötigen wir kaum noch Frischwasser.

Durch die VACUDEST entsorgen wir nur noch weniger als 10 Prozent des Abwassers als Konzentrat. Der zuständige Entsorger muss dementsprechend weniger oft zu uns kommen, und entlastet so zusätzlich den Straßenverkehr und redzuiert CO2-Ausstoß.

 

Warum haben Sie sich für die Vakuumdestillation entschieden?

Eine chemisch/physikalische Spaltung erfordert zusätzliche Chemikalien und eine Wiederverwendung des Wassers ist fraglich. An dieser Stelle kann die Vakuumdestillation klar punkten. Sie bereitet all unsere verschiedenen Abwasserströme sicher auf, sodass wir es in unseren Prozessen wiederverwerten können.

 

Warum haben Sie sich gerade für einen VACUDEST Verdampfer entschieden?

Die VACUDEST überzeugt neben den vorher erläuterten Nutzen besonders durch ihren geringen Bedienaufwand.

Die Anlage läuft mannlos auch übers das Wochenende und der tägliche Betreuungsaufwand beansprucht weniger als eine halbe Stunde.

Außerdem haben der positive Gesamteindruck der Firma H2O und ihr professionelles Auftreten eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung gespielt.

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem Projektverlauf und Ihrer neuen Abwasseraufbereitung?

Sehr zufrieden – In allen Projektphasen von der Planung bis hin zur Ausführung hat alles gut geklappt. Zu Beginn war die durchgeführte Beprobung der Abwässer im Anwendungszentrum für abwasserfreie Produktion der H2O sehr hilfreich, um die Wirtschaftlichkeit des Projektes zu bewerten. Das Gespräch mit einem aktuellen Betreiber einer Anlage im Zuge der Besichtigung einer Referenzanlage war für uns sehr aufschlussreich. Es bestärkte uns weiterhin in unserer Entscheidung.

Zu unseren ersten Erfahrungen mit der Anlage kann ich folgendes sagen:

Während der ersten Phase sind wir durch die H2O-Schulung bei uns im Haus schnell mit der Anlage vertraut gewesen. Die Steuerung ist selbsterklärend und der Bedienaufwand insgesamt gering. Persönlich hat mir der direkte Kontakt zum Servicetechniker gefallen, da ich noch im Nachhinein offene Fragen direkt mit ihm lösen konnte.

Insgesamt war immer ein Ansprechpartner da und auch der Sonderwunsch „Füllstandsanzeige per Ampel“ war kein Problem.

 

Vielen Dank, Herr Stitterich, für das Interview. Schön, dass Sie den Weg in eine abwasserfreie Produktion gegangen sind und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten?

 

 

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+49 7627 9239-306
thomasm.dotterweich@h2o-de.com

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